Concept Cars zeigen, was in der Automobilbranche möglich wäre, ohne dass die präsentierten Designstudien einen direkten Anspruch auf Serienstatus hätten. Die Prototypen der Monolith-Familie sind die Concept Cars 2011 von Geberit. An der ISH in Frankfurt, der weltgrößten Leistungsschau für innovatives Baddesign, energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik und erneuerbare Energien, wurden unter dem Thema „Illumination, Integration und Individualität“ erstmals Monolith-Studien vorgestellt. Mit dem Monolith für WC präsentierte Geberit ein Produkt, das mit einem Orientierungslicht und berührungsloser Betätigung ausgestattet ist. Das Licht zeigt sich - dem minimalistischen Design des Monolith entsprechend - nur in der Nacht, um im Bad den Weg zu weisen. Der Monolith für Waschbecken und Wand-Armaturen vereint den Unterputzmischer der Wand-Armaturen, Siphon und Stauraum mit seitlich herausziehbaren Schubladen in einem Element. Mit den beidseitig bedruckten Glasflächen in verschiedenen Farben und Motiven wird zudem eine ganz neuartige Raumgestaltung im Bad möglich.
Das Rad neu erfunden
Bereits im vergangenen Jahr wurde der puristisch gestaltete Monolith für WC lanciert. Das bereits mit dem renommierten „iF product design award 2010“ ausgezeichnete Produkt ist ein völlig neues Element im Bad. Ein Spülkasten, der keiner mehr ist. Ein Blickfang und eine ansprechende Alternative zu Aufputzspülkasten. Mit dem Entwurf hatte Geberit das Zürcher Designstudio Tribecraft beauftragt. Dem Industriedesigner-Team um Daniel Irányi und Tom Stäubli gelang es, mit der Gestaltung des Monolith das Rad neu zu erfinden. Denn einfach noch einen Spülkasten mehr zu entwerfen, war Tribecraft zu wenig innovativ. Bei ihrem Entwurf gingen die Designer von architektonischen, raumbezogenen Überlegungen aus. Ihr Ziel: Die WC-Keramik sollte völlig neu inszeniert werden. Das Ergebnis ist ein Sanitärmodul, welches das Bad als „Raummöbel“ definiert und gleichzeitig die komplette Sanitärtechnik raffiniert hinter einer Glasoberfläche und gebürstetem Aluminium versteckt. In jedem Detail ist der Anspruch an hochwertiges Design, Qualität und die bewährte Anwendungstechnik von Geberit zu erkennen. Hinter dem eleganten Modul verbergen sich Wasserzu- und ableitung, Spülkasten, 2-Mengen-Spülauslösung und die Anbindung für das WC. Bei einem Neubau, aber vor allem bei einer Renovation, erlaubt sein Einbau eine ästhetische, stilvolle Veränderung im Bad, ohne dabei grosse Kosten und Umbauten zu verursachen.
Vielzahl individueller Gestaltungsmöglichkeiten
Über die Auseinandersetzung mit dem Thema „Monolith als Raummöbel“ entstand schliesslich die Idee einer Monolith-Familie. Ab Frühjahr 2012 kommt der Monolith für Wandbecken und Wand-Armaturen in der schmalen Version auf den Markt. Das Element ergänzt den Monolith für WC und ist eine elegante Lösung für unbeflieste Wände im Bad. Untereinander heben sich die beiden Monolithe durch eine leicht differenzierte Gestaltung voneinander ab.
Durch die Addition der einzelnen Module erschliessen sich viele individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, mit denen sich das Bad als harmonisch gestalteter Raum definieren und nach funktionalen Gesichtspunkten gliedern lässt. Der Monolith kann sich mit seiner klaren, puristischen Formensprache in der Raumgestaltung unterordnen, er lässt sich aber auch - je nach Raumkonzept - ebenso in Szene setzen.
Der neue Monolith für Waschtisch und Armaturen in der schmalen Version ist in Europa ab 1.4.2012 im Handel erhältlich.