Was hat ein Rennwagen
mit Sanitärprodukten gemeinsam?

Die Gemeinsamkeit gibt es tatsächlich. Für einen neuen Rennwagen werden am Computer alle erforderlichen Simulationen durchgespielt, bevor eine erste Karosserie hergestellt und im Windkanal getestet wird. Bei Geberit ist das genauso.

Von einem neuen Abflussrohr etwa oder einem neuen Siphon, einer neuen WC-Keramik oder Duschrinne wird erst nach intensiver Analyse ein Prototyp erstellt. Zuvor untersuchen wir am Computer alle relevanten Eigenschaften. Wie in der Formel 1 gestalten wir den Entwicklungsprozess so erheblich effizienter.

Das virtuelle Vorleben unserer Produkte

In mächtigen, spezialisierten Simulationsprogrammen lassen wir virtuelles Wasser durch virtuelle Installationen fliessen: durch einzelne Elemente wie Ventile, WC-Schüsseln und Siphone, aber auch durch komplette Rohrleitungssysteme. Wir beobachten Strömungen und Turbulenzen, die Druck- und Geschwindigkeits-verteilung des Wassers, aber auch die Geräuschentwicklung. Dank den am Bildschirm sichtbaren Abläufen optimieren wir die einzelnen Bauteile mechanisch, hydraulisch und akustisch. Die WC-Spülung zum Beispiel soll ja nicht nur gründlich sein, sondern auch leise. Erst danach kommt das Modell als testfähiger Prototyp aus dem 3D-Drucker – bis nach vielen weiteren Tests das Produkt in Serie geht, bereit für den Einsatz in der realen Welt.