Ein Austausch im Ausland
Mobility Exchange Programm
Das Global Mobility Exchange Programm bietet Mitarbeitenden die Möglichkeit, für einen bestimmten Zeitraum an einem Geberit Standort im Ausland tätig zu sein. Vier Erfahrungen in Kurzinterviews.
Marko Polvi, Produktmanager, Finnland – Schweiz
Was hat dich am Programm gereizt?
Ich arbeite seit 2017 als Produktmanager am finnischen Vertriebsstandort in Vantaa. Unser Markt ist klein und ich war nie an einem anderen Geberit Standort. Als ich vom Global Mobility Exchange Programm erfuhr, war ich interessiert. Es bietet die Chance, mein Netzwerk zu erweitern. Und ich kann die Prozesse und Abläufe auf Gruppenstufe kennenlernen.
Wovon konntest du profitieren?
Ich durfte Produktentwicklungen begleiten, bei Labortests dabei sein und erfuhr viel über die Abläufe, die vor einer Produkteinführung im Markt auf Gruppenstufe geschehen müssen. Meinen neuen Kolleginnen und Kollegen konnte ich dafür zeigen, welche Herausforderungen wir in Finnland bei der Produkteinführung erleben. Das war für beide Seiten bereichernd. Mein persönliches Highlight war, als Aktionär erstmals bei einer Generalversammlung dabei zu sein.
Eric Imbert, Produktmanager, Frankreich – Schweiz
Welche Erfahrungen hast du gemacht?
Meine drei Monate in Rapperswil-Jona waren intensiv und wertvoll. Sie haben mich und meinen Job als Produktmanager für die französische Vertriebsorganisation positiv verändert. Viele Kolleginnen und Kollegen traf ich zum ersten Mal persönlich. Wir konnten uns über Marktbedürfnisse sowie regulatorische und technische Herausforderungen in der Gebäudeentwässerung in Frankreich austauschen und ich erhielt vertiefte Einblicke in laufende Produktentwicklungen. Daraus entstanden konstruktive Gespräche und ein besseres gegenseitiges Verständnis. Ich gewann fachliche Sicherheit und ein breiteres Netzwerk.
Was war herausfordernd?
Zum ersten Mal war ich längere Zeit getrennt von meiner Frau und unseren zwei Kindern. Das war nicht immer einfach. Manche Abende waren sehr ruhig. Dafür hatte ich Zeit zum Entspannen und die Möglichkeit, frei das Fernsehprogramm zu wählen. Ich trat auch dem Badmintonteam bei. Besonders schätzte ich den viel kürzeren Arbeitsweg. An den Wochenenden setzte ich mich oft fünf Stunden in den Zug und besuchte meine Familie. Die Auslanderfahrung will ich aber nicht missen.
Jerome Zech, Manager Web Consulting, Schweiz – Singapur
Was sprach für dich für das Programm?
Ich wollte immer schon einen Auslandaufenthalt machen. Diese Chance ermöglichte es mir, drei Monate die Arbeitsweisen und den Alltag der Vertriebsorganisation in Singapur kennenzulernen und Kontakte mit neuen Kolleginnen und Kollegen zu knüpfen. Im Gegenzug konnte ich mein Wissen aus dem Digitalmarketing der Geberit Gruppe teilen. Ich erlebte eine fantastische Zeit.
Was hat dich überrascht?
Das war gleich in meinem ersten Meeting vor Ort: Für jedes Produkt, das wir in der Region North South East Asia (NSEA) vermarkten möchten, ist eine offizielle Zertifizierung durch Behörden notwendig. Dieser Prozess ist kostspielig und aufwendig und muss für jedes Land in der Region einzeln durchgeführt werden. Ich war auch beeindruckt über die vielseitigen Aufgabenbereiche meiner Kolleginnen und Kollegen.
Mario Waldinger, Produktmanager, Schweiz – Grossbritannien
Was hast du dir vom Programm versprochen?
Als Produktmanager auf Gruppenstufe pflege ich viele internationale Kontakte auf Englisch. Sprachlich kam ich manchmal an meine Grenzen. Gemeinsam mit meinem Vorgesetzten kam die Idee auf, eine Zeit in England zu arbeiten und das Team vor Ort zu unterstützen. Da drei Monate am Stück familiär und projektbedingt nicht möglich waren, entschieden wir uns für einen fünfwöchigen Aufenthalt. So konnte ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Was konntest du lernen und weitergeben?
Meine Wohnung lag in Warwick, in Gehdistanz zum Vertriebsbüro, wo zirka 100 Personen tätig sind. Das Team vor Ort konnte ich bei kleineren Projekten unterstützen. Ichbesuchte zudem Baustellen und Fachmessen. So konnte ich meine Erfahrungen aus dem Bereich Brandschutztechnik und Schallschutz weitergeben. Wir hatten eine tolle Stimmung im Team und machten auch in der Freizeit etwas zusammen, etwa einen Besuch eines Stadtfestes. Abends nahm ich mehrmals in der Woche private Englischlektionen. Davon habe ich sehr profitiert.