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Nachhaltigkeit –

Präzision und Abwechslung trotz Handicap
Gelebte Inklusion

Geberit schafft inklusive Arbeitsplätze für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen – intern wie extern. Das Beispiel der Stiftung Balm zeigt, wie sinnvolle Arbeit, Präzision und Teilhabe im Alltag zusammenkommen.

Dario Ianuzzi führt mit strahlendem Lächeln durch die Industriewerkstatt der Stiftung Balm. Seit acht Jahren arbeitet er hier – sein Platz ist an einer CNC-Maschine, an der er Offset-Formstücke für Silent-db20 produziert. Die Maschine arbeitet präzise und hochautomatisiert. Doch am Ende zählt sein Feingefühl: Bei der Qualitätskontrolle entscheidet sein Daumen, ob ein Teil perfekt ist oder nicht.

Auch Florence Reimann strahlt, wenn sie über ihre Arbeit spricht.  «Ich mag, dass es abwechslungsreich ist», sagt sie – mit Blick auf die vielen Geberit Produkte, die in den verschiedenen Abteilungen bearbeitet werden. Rund 100 Menschen arbeiten in der Industriewerkstatt Balm. Für viele ist Geberit einer der wichtigsten Auftraggeber – und ein Anker im Arbeitsalltag.

Über alle europäischen Standorte beschäftigen externen Partnerorganisationen rund 360 Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen, die Arbeiten für Geberit erledigen. Hinzu kommen über 250 interne Arbeitsplätze für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Zusammen entspricht das über 5 Prozent aller Personen, die für Geberit arbeiten.

Ein Stück Selbständigkeit

Der Wert dieser Arbeitsplätze lässt sich nicht allein an deren Anzahl messen. Für viele Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen ist der reguläre Arbeitsmarkt kaum zugänglich. Inklusive Arbeitsplätze bieten ihnen Struktur, soziale Kontakte, Unterstützung – und geben ein Stück Selbständigkeit zurück.


(Headerbild ©Ben Huggler)