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Kompetenzen –

Vom Dach in den Spülkasten
Nutzung von Regenwasser

Ein Drittel des täglichen Wasserverbrauchs fliesst in die Toilette. Gleichzeitig wird sauberes Trinkwasser zur knappen Ressource. Eine Lösung liegt auf dem Dach: Regenwasser als alternative Wasserquelle für die WC-Spülung. Mit Geberit Produkten kein Problem.

Rund 30 Prozent des häuslichen Wasserbedarfs entfallen auf die WC-Spülung. Doch dafür ist kein Trinkwasser erforderlich. In Europa ist diese Erkenntnis längst angekommen: über 1,5 Millionen Regenwassernutzungsanlagen in Deutschland sowie wachsende Installationszahlen in vielen Ländern zeigen einen klaren Trend. Steigende Wasserpreise und Nachhaltigkeitsanforderungen sind zusätzliche Treiber dieser Entwicklung

Mehr als nur Spülkästen

Regenwasser ist der naheliegendste Einstieg. «Es lässt sich relativ einfach sammeln, filtern und für die WC-Spülung einsetzen», sagt Wolfgang Denk, Produktmanager International für Installationssysteme bei Geberit. Nutzbar ist es aber auch für die Waschmaschine oder Nicht-Trinkwasser-Bezugsstellen, etwa im Garten.
Praxisbeispiele bestätigen die Zuverlässigkeit: In Belgien, wo die Nutzung von Regenwasserzisternen für die WC-Spülung bei Neubauten gesetzlich vorgeschrieben ist, werden bereits hunderttausende WCs mit Regenwasser betrieben.

Voraussetzung: klare Systeme statt Kompromisse

Damit die Regenwassernutzung im Gebäude sicher funktioniert, muss eine Reihe von Anforderungen erfüllt werden. Etwa die konsequente Trennung von Trinkwasser, die abgestimmte Filterung und Aufbereitung, Qualitätsparameter wie zum Bespiel bestimmte pH-Werte oder regelmässige Wartung und Kontrollen. «Entscheidend ist auf jeden Fall: Die Systeme müssen als Ganzes funktionieren – nicht als einzelne Bausteine», sagt Wolfgang Denk.

Genau hier setzt Geberit an. Das Unternehmen beherrscht den Wasserfluss von der Dachentwässerung über die Zuleitung bis hin zur Nutzung im Spülkasten und WC und in die Entwässerung.

Wasser – die strategische Ressource der Zukunft

Die Entwicklung ist eindeutig: Gebäude werden in Zukunft verstärkt mit getrennten Wassersystemen geplant. Was heute noch als Zusatzlösung gilt, wird zunehmend zum Standard. Wer früh auf diese Technologien setzt, reduziert nicht nur den Verbrauch von Trinkwasser, sondern steigert auch die Effizienz und Zukunftsfähigkeit seiner Gebäude. Oder anders gesagt: Die intelligenteste Spülung nutzt genau das Wasser, das dafür gebraucht wird – nicht mehr und nicht weniger. 
 


Geberit Produkte sind für die Regenwassernutzung in zahlreichen Einsatzbereichen zugelassen.

1. Alle Entwässerungssysteme.
2. Die Geberit Versorgungssysteme Geberit FlowFit, Mepla und Mapress Edelstahl.
3.
- Alle Geberit Unterputzspülkästen der Typen Sigma, Omega, Delta und Alpha 
- Alle Geberit Aufputzspülkästen
- Die Geberit Füllventile Typ 333 und Typ 383
- Die Geberit Spülventile Typ 212 und Typ 208
4. Alle Geberit WCs

Diese Komponenten gehören zu einer Regenwasseraufbereitungsanlage

5. Zisterne: Über das Dach gelangt das Wasser in den Regentank. Grössere Schmutzpartikel werden vor Eintritt in den Tank gefiltert. Kleinere sinken zu Boden oder schwimmen obenauf. Das Nutzwasser wird deshalb dazwischen entnommen.
6. Filter: Bevor das Regenwasser zu den verschiedenen Entnahmestellen verteilt wird, fliesst es durch eine Filteranlage, die es auf den notwendigen Qualitätsstand bringt.

Diese Bezugsstellen eignen sich ebenfalls für Regenwasser

7. Nicht-Trinkwasser-Bezugsstellen, z.B. für Gartenbewässerung.
8. Waschmaschine

Schematische Darstellung eines Hauses mit unterirdischem Wasserreservoir und verschiedenen technischen Anlagen.