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Mitarbeitende –

Zwei im Projektparadies
Ideen auf den Boden bringen

Bei Geberit jagt ein Projekt das nächste. Damit erfolgsversprechende Ideen zum Fliegen kommen, braucht es Mitarbeitende wie Gerald Luck und Florian Schwarz. 

Bei Geberit entstehen neue Produkte nicht im Alleingang, sondern im Zusammenspiel verschiedener Fachrichtungen und externer Partner. In diesem internationalen Umfeld arbeiten Gerald Luck (65) und Florian Schwarz (42). Die beiden Projektleiter begleiten Innovationen der Bereiche Badezimmer- sowie Installations- und Spülsysteme vom frühen Konzept bis zum fertigen Produkt. Dazu zählen Produktneuheiten wie das Dusch-WC Alba und die Entwicklung der Dämpfertechnologie für WC-Sitze.

Über Hürde und Meilenstein 

Die Projektvielfalt und das Volumen im Unternehmen sind hoch. «Ein Paradies für alle Projektleiterinnen und Projektleiter», sagt Gerald Luck, den seine Tätigkeit auch mit 65 Jahren noch erfüllt. Jedes Projekt folgt einem klaren Ablauf mit definierten Meilensteinen: vom Auftragsstart über Budgetfreigaben bis zur Markteinführung. Besonders intensiv wird es dann, wenn die Entwicklung und Machbarkeit geprüft werden.

«Die Alba-Initiative war besonders komplex, weil fast alle Abteilungen daran beteiligt waren», sagt Gerald Luck, der die Gesamtverantwortung trug. Unterschiedliche Ansichten und Interessen prallen dabei zwangsläufig aufeinander. «Solche Differenzen sind normal», sagt Gerald Luck, der in seiner Rolle auch als Vermittler wirken muss. «Unsere Aufgabe ist es, den Überblick zu behalten, situativ zu handeln und Entscheidungen herbeizuführen, die dem Gesamterfolg dienen.» 

Mann im Anzug steht neben mehreren modernen Toilettenmodellen in einem Ausstellungsraum.
«Das Projekt rund um die Entwicklung des Dusch-WC Alba war eine komplexe Angelegenheit», sagt Gerald Luck.

Nervenkitzel und Erfolgsgeschichten

Herausforderungen wie diese schätzt Florian Schwarz besonders. «Man braucht starke Nerven. Auf der anderen Seite muss man auch freundlich eskalieren können, wenn es eng wird.» Am Ende muss das Produkt halten, was es verspricht, marktkonform sein und gekauft werden. Dass vieles gut gelänge, liege auch an der unkomplizierten Austauschkultur – oder, wenn man so will, an der gelebten «Kaffeekultur»: kurze Wege, schnelle Abstimmungen, Dialog auf Augenhöhe.

Viele Themen sind technisch anspruchsvoll. «Fachwissen hilft», sagt Florian Schwarz. «Aber wichtiger ist es, sich in Neues einarbeiten zu wollen und Verantwortung zu übernehmen.» Gerald Luck ergänzt: «Man identifiziert sich mit einem Projekt. Wenn es harzt, nimmt man schwierige Themen auch einmal mit in den Feierabend und denkt weiter darüber nach.» Insgesamt überwiege jedoch die Begeisterung darüber, was man gemeinsam erschaffen kann.

Für Florian Schwarz ist die Projektleitung auch ein berufliches Sprungbrett. Er absolviert derzeit einen Executive Master in Business Administration, mit dem Ziel, irgendwann mehr Verantwortung zu übernehmen. «Hier bei Geberit habe ich Möglichkeiten, mich weiterzuentwickeln, denn mein Aufgabenbereich steckt ein breites Aufgabenspektrum ab.»