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NACHHALTIGKEIT - SEPTEMBER 2021

EIN BEITRAG ZUM SOZIALEN ZUSAMMENHALT KOOPERATION MIT SOZIALEN INSTITUTIONEN

Sinnvolle Arbeit für Menschen mit Behinderungen: Seit Jahren arbeitet Geberit mit sozialen Institutionen zusammen. Grund: Gute Qualität – und sozialer Zusammenhalt.

«Gute Qualität, flexibler Partner, wettbewerbsfähige Preise»: Mit diesen Worten fasst Herbert Steinegger, Leiter Beschaffung bei Geberit in Pottenbrunn, die Zusammenarbeit mit GW St. Pölten Integrative Betriebe GmbH zusammen. Dieses Unternehmen beschäftigt über 500 Mitarbeitende, von denen etwa 70 Prozent körperlich oder geistig beeinträchtigt sind. «Die Zufriedenheit ist gegenseitig», sagt Silvia Parteder, verantwortlich für Marketing und Kommunikation bei der GW St. Pölten. «Über die gute Kundenbeziehung hinaus schätzen wir den regelmässigen Erfahrungsaustausch mit Geberit sehr.»

Teil der Ausbildung
Seit 2002 bezieht Geberit diverse Produkte und Dienstleistungen bei der GW St. Pölten. Dazu gehören Montagearbeiten, das Verpacken und Etikettieren, aber auch die Fertigung von Metallkomponenten. Inzwischen gehört auch ein regelmässiger Austausch unter den Lernenden von Geberit und GW St. Pölten zum Ausbildungsprogramm beider Unternehmen. Förderung von sozialen Kompetenzen wie Teamgeist, Toleranz und Hilfsbereitschaft ist das Ziel.

Initiative der Vertriebsgesellschaften
Als Teil des sozialen Engagements arbeitet Geberit mit Sozialfirmen und Werkstätten für Menschen mit Beeinträchtigungen an verschiedenen Standorten zusammen. Es geht dabei nicht um Wohltätigkeit, sondern um sehr viel mehr: um die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. Silvia Parteder von der GW St. Pölten betont: «Wir verstehen uns als ein wettbewerbsfähiger Industriebetrieb. Wir bieten einfach geeignete Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen an.»

Sozialer Zusammenhalt
Erwerbsarbeit trägt entscheidend dazu bei, Teil der Gesellschaft zu sein und zu bleiben. Sie ermöglicht nicht nur finanzielle Eigenständigkeit und die Entwicklung von individuellen Kompetenzen, sondern auch soziale Kontakte und eine geregelte Alltagsstruktur. Das Gefühl, gebraucht zu werden, trägt zum Wohlbefinden zusätzlich bei. Für Geberit ist die Zusammenarbeit mit Institutionen, die Menschen mit Beeinträchtigungen genau diese Möglichkeiten bieten, Ausdruck der gesellschaftlichen Verantwortung. Kontinuierlich steigt deswegen das Auftragsvolumen: Im Jahr 2020 bezog Geberit Dienstleistungen und Produkte von Sozialfirmen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen im Umfang von neun Millionen Schweizer Franken. Im Jahr 2015 waren es noch sechs Millionen.

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