Geberit Gruppe

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Kunst-Stück

Die Erfindung der WhirlSpray-Technologie

Die beiden Ingenieure Maurus Zwicker und Rolf Weiss entwickelten gemeinsam eine Duschdüse, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.

Wie bei jedem Dusch-WC, so ist auch beim Mera die Duschdüse der heimliche Star. Natürlich wäre das Vorzeigemodell von Geberit AquaClean ohne die ganze Fülle weiterer Besonderheiten – wie der TurboFlush-Spültechnik, dem hybriden Warmwassersystem oder der integrierten Geruchsabsaugung – undenkbar. Aber die Duschdüse ist nun mal ein zentrales Puzzleteil.

Ingenieursleistung

Klar, dass da etwas Bahnbrechendes, etwas Revolutionäres hermusste: eine Düse, die mit weniger Wasser als das Vorläufermodell Geberit AquaClean 8000 die gleiche Reinigungswirkung, dabei aber möglichst noch mehr Komfort hinzaubert. Den beiden Ingenieuren Maurus Zwicker und Rolf Weiss ist dieses Kunststück gelungen. Im ständigen Austausch entwickelten die beiden eine Düse, wie sie die Welt noch nicht gesehen hat.

Umlenken und rotieren

«Wir haben bestimmt an die 100 Varianten virtuell durchgespielt und 25 davon als Modelle von den Kollegen des Prototypenbaus anfertigen lassen und dann real getestet», sagt Maurus Zwicker. Das Kugelprinzip ging letztlich als Sieger aus dem Wettbewerb hervor. «Die Kraft des Wassers lässt sich damit am besten aus der Horizontalen in die Vertikale umlenken», erklärt Rolf Weiss. Bis zum Ende des Mammutprojekts nahm die Idee konkrete Gestalt an: Zwei winzige Hohlkugeln sind es letztlich geworden, die das Wasser nicht nur umlenken, sondern auch noch in Rotation versetzen. Später kam noch die Idee hinzu, den Wasserstrahl mit Luft zu verfeinern. Und die – inzwischen patentierte – WhirlSpray-Technologie war geboren.

Entwickler Maurus Zwicker (links) dachte sich die Geometrie der kleinen und kleinsten Bauteile aus; Hydraulikexperte Rolf Weiss simulierte das Strömungsverhalten.