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REFERENZEN - NOVEMBER 2013

MEER IM BLICK MUCEM, MARSEILLE, FRANKREICH

Der Boden, auf dem das Museum steht, ist nicht zu knapp mit Symbolik behaftet. Hier, an der Hafenmole J4, trafen einst grosse Migrationsströme aus Ost und Fernost ein

Orientalische Anleihen
Eingedenk dieser Tatsache bedient sich die Architektur des Museums aus dem Fundus orientalischer Handwerkskunst: Das Gebäude lässt sich über Rampen, die den „Zikkuraten“ mesopotamischer Tempel nachempfunden sind, betreten. Noch weit augenfälliger ist die Anleihe bei der Fassade, die stark an die verschnörkelten Holzgitter islamischer Prägung – die „Maschrabiyya“ – erinnert.

Lange ersehnt
2002 als Gewinner aus einem internationalen Wettbewerb hervorgegangen, erfuhr das Projekt von Rudy Ricciotti noch während der Bauphase eine Reihe von Anpassungen – eine Herausforderung, der man sich auch mit Blick auf die Entwässerung des 15 000 m2 umfassenden Daches zu stellen hatte.

Planänderungen im Griff
Das Unternehmen Energétique Sanitaire konnte sich bei der rechenintensiven Aufgabe auf das Know-how von Geberit Fachmann Guillaume Hatt verlassen: „Planänderungen wie neue Dachneigungen resultierten in einer wiederholten Überprüfung der optimalen Anzahl und Platzierung der Pluvia Dacheinläufe.“


GEBERIT KNOW-HOW

Bei den Berechnungen und Neuberechnungen des Geberit Pluvia Dachentwässerungssystems für das MuCEM zeigte sich die Planungssoftware Geberit ProPlanner einmal mehr auf der Höhe der Aufgabe. Guillaume Hatt: «Beispielsweise erlaubt uns ProPlanner, schon installierte Teile des Systems zu isolieren und die Berechnungen auf die noch zu installierenden Abschnitte zu beschränken.»

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