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Nachhaltige Energieversorgung

Windpark «Hohe See», Nordsee

Wenn 2019 der Windpark «Hohe See» den Betrieb aufnimmt, setzt er mit 71 Windturbinen und eine mehr als 4000 Tonnen schwere Trafo-Plattform neue Massstäbe.

Windparks in der Nord- und in der Ostsee leisten einen immer wichtigeren Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung Europas. Sie profitieren von den höheren und konstanteren Windgeschwindigkeiten auf dem offenen Meer und können deshalb doppelt so viel Strom wie vergleichbare Anlagen auf dem Festland produzieren.

25 Jahre Dauerbetrieb

Der Windpark «Hohe See» wird eine Leistung von bis zu 497 Megawatt (MW) erbringen und kann damit Strom für 560'000 Haushalte produzieren. Installiert wird das Kraftwerk in der Nordsee, etwa 90 km nördlich der Insel Borkum. Es umfasst 71 Windturbinen mit einer Leistung von jeweils 7 MW. Der von den einzelnen Turbinen erzeugte Strom wird auf der Trafo-Plattform gebündelt, auf eine höhere Spannung transformiert und über ein Tiefseekabel ans Festland geleitet. Der gesamte Windpark ist für einen unbemannten, mindestens 25-jährigen Dauerbetrieb ausgelegt.

Extreme Klimaverhältnisse

Stürme, Wellengang, Salzwasser und die Entfernung zur Küste stellen hohe Anforderungen an Technik und Material. So enthält die Plattform nicht nur modernste Hochspannungs-Transformationstechnik, sondern auch zahlreiche Systeme und Aggregate, um bei jeglichen Wetterverhältnissen einen unterbruchsfreien Betrieb sicherzustellen. Zudem sind alle wichtigen Systeme in doppelter Ausführung installiert.

Geberit Know-how

Die mit einer Wasser-/Glycolmischung gefüllten Kühlkreislaufleitungen mit Rohren von bis zu 108 mm Durchmesser sind vollständig aus Mapress Kupfer gefertigt. Ferner ist die Plattform mit mehreren Feuerlöschsystemen ausgerüstet, darunter auch eine Sprinkleranlage. Deren Rohrleitungen sind aus Mapress Edelstahl.

«Nebst der hohen Qualität haben uns der zeitnahe und kompetente technische Support sowie die lückenlose Zertifizierung der von uns eingesetzten Mapress Produkte überzeugt.»

Tim Van Den Nest, Projektleiter bei Engie Axima