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Rekordverdächtig

AquaClean Mera Produktion im Keramikwerk Wesel

Am deutschen Produktionsstandort Wesel wurde eine wahre Meisterleistung erbracht: In der Rekordzeit von weniger als zwölf Monaten wurden die Voraussetzungen für die Herstellung der Keramik für das Dusch WC AquaClean Mera geschaffen.


Mit der Eigenproduktion des Dusch-WCs AquaClean Mera hat Geberit in vielerlei Hinsicht Neuland betreten. Entwicklerteams der Produktionsstandorte Jona (CH) und Wesel (DE) haben das komplexe Fertigungsverfahren zur Herstellung der Keramik in Angriff genommen und die Produktion der AquaClean Mera Dusch-WCs im Keramikwerk in Wesel in weniger als zwölf Monaten realisiert.


Anspruchsvolles Handwerk

Die Herstellung der Mera WC-Keramik ist Präzisionsarbeit. Denn der Keramik wird während des Brennvorgangs das Wasser entzogen. Dadurch schrumpft sie, weshalb die Produktionsformen exakt 12 Prozent grösser sein müssen als das Endprodukt. Die Formen werden mit Schlicker – einem Mix aus Quarz, Kaolin, Ton, Feldspat und Wasser – ausgegossen und getrocknet. Rund eine Stunde später werden die Keramikteile vorsichtig aus den Formen herausgelöst und in noch verformbarem Zustand millimetergenau zusammengefügt. Eine ruhige Hand und Sorgfalt sind bei diesem Arbeitsschritt besonders gefragt.


Strenge Qualitätskontrolle

Bevor die Mera-Keramiken zum Glasieren und Brennen in die 1230 °C heissen Öfen befördert wird, werden sämtliche Masse – zum Beispiel im Bereich Dusch- und Föhnarm – mit Prüftemplates kontrolliert. Die geringen Fertigungstoleranzen sind auch für erfahrene Keramiker eine Herausforderung. Viele Produktionsschritte erinnern an traditionelle Handarbeit.