Geberit Gruppe

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Aus der Ideenfabrik

Ideen für digitale Produkte validieren

Mit dem Abschluss des Master of Science in Embedded Systems von der TU Delft (NL) in der Tasche startete Teresa bei Geberit ein Praktikum. Sie wollte wissen, wie in einem multinationalen Konzern wie Geberit ihr Wissen angewandt werden kann. Im Team «Digital Products» stellt sie nun ihre Expertise unter Beweis.

«Mein Vorteil war, dass ich Geberit im Rahmen eines Programms von UNITECH kennen gelernt habe, einem Netzwerk für junge Ingenieure und Unternehmen», erklärt Teresa. «In einem Business Case zeigten wir auf, wie mit allerlei Sensoren und technischen Funktionen eine Badewanne smart funktionieren kann.»

Design Thinking

Bei Ideen wie der smarten Badewanne gilt es zunächst zu bewerten, ob sie als Produkt tatsächlich zum Einsatz kommen können: Dies ist Teresas Aufgabengebiet bei Geberit. Im Rahmen ihres Praktikums evaluiert sie im Team «Digitale Produkte», ob smarte Technologien bestehende Lösungen verbessern können. Dazu setzt sie auf den Design Thinking Ansatz. «Das Prinzip ist einfach. Wir erstellen einen sehr frühen, sehr günstigen und einfach realisierbaren Prototyp. Fachexperten bewerten anhand des Prototyps die Idee und entwickeln sie gegebenenfalls im normalen Geberit Entwicklungsprozess weiter,», erklärt Teresa das Vorgehen. «Die Herausforderungen, welche dieser Entwicklungsprozess nach sich zieht, machen mir enorm Spass. Hier spüre ich auch die Entwicklungsstärke von Geberit», freut sich Teresa.

Wertvoller Einblick

«Für Geberit sind Praktikantinnen wie Teresa sehr wichtig,» sagt Bernhard Grieser, Leiter des Teams Digitale Produkte. «Wir erhalten wertvolle Impulse und können mit Hilfe von Design Thinking und dem Fast Prototyping Ansatz sehr schnell den Nutzen dieser Produktideen bewerten.» Daher lohnen sich für Geberit die Partnerschaften mit Universitäten oder Programmen wie UNITECH sehr.

Design Thinking in drei Sätzen erklärt

Der Ansatz des Design Thinking basiert auf dem Prinzip der Interdisziplinarität und Iteration. Es nehmen daran Anwender teil sowie Fachexperten verschiedener Abteilungen. Mit Hilfe des stetigen Feedbacks aller Beteiligten und der damit einhergehenden stetigen Verbesserung eines einfachen frühen Prototypen nähert man sich der finalen Idee, die dann realisiert wird.